Von Mexico nach Costa Rica

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24November
2012

Abreise

Endlich geht´s los!

Es war ein langes Jahr, in dem wir nicht nur unseren Urlaub aufgespart und die Reise vorbereitet haben, sondern auch unsere Wohnung auflösen und eine neue finden mussten. Da wir diese aber erst im Februar beziehen können, haben wir die letzten drei Wochen vor der Abreise in einer Ferienwohnung in unserer Heimatstadt verbracht. Doch alles ist gut organisiert, so dass wir Deutschland mit ruhigem Gewissen für drei Monate verlassen können, mit dem Wunsch viel zu erleben, neue Eindrücke zu gewinnen und unsere "Akkus" wieder aufzuladen.

Da wir Deutschland im November verlassen, also zu einer Zeit in der es gewöhnlich richtig kalt ist und man sich auf einen Glühwein auf dem  Weihnachtsmarkt freut, machten wir einen Zwischenstopp in Köln, um genau diesen Wunsch nachzugehen. Im Gegensatz zu Dortmund, waren die Kölner mit ihrem Aufbau noch nicht so weit und viel zu warm, so dass für uns in diesem Winter der Glühwein ausfällt.

Wir kamen abends am Flughafen Fernbahnhof an und machten dort direkt den Check-In für unseren Flug am nächsten Tag. Das hatte den Vorteil, dass für das wir für das Aussuchen unserer Sitzplätze keine zusätzlichen Gebühren bezahlen mussten und am nächsten Tag direkt nur noch unser Gepäck ohne Warteschlange aufgeben konnten. 

In unserem Flughafenhotel teilte man uns mit, dass wir gegebenenfalls auf das Abendessen länger warten müssten, da in der Küche ein neuer Fussboden verlegt wird. So machten wir uns auf die Suche nach einer anderen Möglichkeit noch etwas zum Essen zu bekommen. Es war noch ein anderes Hotel in der Nähe geöffnet, in dem wir die einzigen Restaurantgäste waren. 20 Minuten nachdem wir bestellt hatten, traf auch der Koch ein, der die dunkle Küche für uns in Betrieb nahm. In diesem Hotel hätte "Rach der Restaurantetester" noch viel Arbeit vor sich. :-)

25November
2012

Flug nach Cancun

Der Flug mit Condor verlief völlig problemlos. Keine Verspätung, keine Turbulenzen…

Kurz vor der Landung, wurde nach einer Vorschrift der mexikanischen Gesundheitsbehörde, die Kabine mit einem Desinfektionsspray ausgespürt, um das Risiko zu minimieren Krankheiten einzuschleppen.

25November
2012

Ankuft in Cancún

Als wir angekommen sind, war es schon dunkel und wir konnten unsere Jacken einpacken, da bei 25 Grad auch ein T-Shirt reicht. Wir fuhren mit dem Bus in die Stadt. Der Bus war bestmöglich ausgestattet. Sogar mit Videounterhaltung. Es wurde "Shrek" auf spanisch gezeigt.  

Nach einer halben Stunde kamen wir im Zentrum an und machten uns zu Fuß auf den Weg zu unserem gebuchten Hotel. Dabei kamen wir etwas vom Weg ab, da die GPS Koordinaten nicht exakt waren. Die Gegend wurde ruhiger, es wurde dunkler und es wurde ein wenig unheimlich. Wir versuchten wieder auf eine Hauptstrasse zu gelangen und nahmen doch noch ein Taxi. Als wir am Hotel angekommen waren, stellten wir fest, dass dieses nur drei Strassen von dem erwarteten Ort entfernt war. So dramatisch, wie es sich anhört, war es dann letztendlich doch nicht. Schon nach dem abendlichen Ausgehen zum Essen und erst recht am nächsten Tag, fühlten wir uns durchaus sicher und unsere Befürchtungen waren eigentlich nicht notwendig.

26November
2012

Tulum

In Cancun gingen wir morgens zum Cool Busterminal, der einer Abflughalle auf einem Flughafen glich und von mit Maschinenpistolen bewaffneten Polizisten überwacht wurde.

Wir fuhren wieder mit einem sehr modernen Bus über top ausgebaute Strassen Richtung Tulum. Der Busverkehr in Mexiko funktioniert sehr gut, so dass wir mittags pünktlich in Tulum ankamen. 

In unserem Hotel iTour, in dem jedes Zimmer individuell gestaltet ist, erwartete uns das Zimmer von "El Santo".  Dieser war ein mexikanischer Wrestler, der immer eine Maske trug,und sogar damit begraben wurde. Dementsprechend furchterregend war das Zimmer. Unsere Handtücher waren zu Skorpionen trappiert und sogar über dem Bett befanden sich Masken.

Das Hotel ist sehr speziell, mit vielen eigenen Ideen und sehr netten unkommplizierten Besitzern, somit echt empfehlenswert.

Ferner werden die hier üblichen Cruiser-Bikes zur Verfügung gestellt, die zwar nicht mehr ganz neu sind, aber mit denen wir problemlos zu den Maya-Ruinen fahren konnten.

Cool Maya-Ruiunen in Tulum

Diese liegen direkt an der Karibikküste und sind parkähnlich erschlossen. Wir hatten das Glück, dass der Park an diesem Tag nicht so stark besucht war und wir diese in aller Ruhe uns anschauen konnten. Nach der Besichtigung gingen wir an den nahe gelegenen Strand und badeten in türkisklarem Wasser mit Blick auf die Ruinen. 

27November
2012

Anreise nach Caye Caulker (Belize)

Wir nahmen von Tulum wieder einen sehr komfortablen ADO Bus nach Chetumal, einer Hafenstadt der Grenze zu Belize. Die Fahrt verlief über einen langgezogenen Highway, der nicht nur uns langweilte, sondern anscheidend auch den Busfahrer, der mit seiner Müdigkeit zu kämpfen hatte. Glücklicherweise bemerkte er immer seinen Sekundenschlaf und fing dann an auf dem Lenkrad zu trommeln, um sich wach zu halten.  

Nach vier Stunden kamen wir in Chetumal an und fuhren mit einem Taxi zum Hafen. Dort holten wir unsere Tickets für das Wassertaxi ab, die wir bereits vor einigen Wochen vorbestellt hatten. Für die Immigration aus Mexiko mussten wir noch pro Person eine Ausreisegebühr von 25 $ pro Person bezahlen. Bevor unser Gepäck auf das Boot verladen werden konnte, mussten alle Reisenden ihr Gepäck in einer Reihe aufstellen. Dieses wurde dann von den Marines mit einem Drogen- und Sprengstoffspürhund untersucht. 

Alle waren gespannt, ob nicht ein besonderes "Mitbringsel" ihnen untergeschoben wurde. Zwinkernd

Mit ca. 20 Personen bestiegen wir ein kleines Schnellboot, indem man nur unter Deck sitzen konnte und nicht gerade durch Komfort überzeugte. Drei Stunden ging es dann raus in die karibische See zur Insel Ambergris Caye.

Dort kamen wir in San Pedro an und wir mussten mit unserem gesamten Gepäck das Boot verlassen und machten dort die Einreiseprozedur nach Belize, wobei das Gebäude für die Immigration eine Holzhütte am Anlegesteg war.

Nach der Passkontrolle verluden wir wieder alles auf ein anderes Boot und fuhren noch einmal eine halbe Stunde weiter zur Nachbarinsel Caye Caulker, unserem Ziel für die nächsten drei Tage. 

Gegen 18:30 Uhr kamen wir im Dunkel auf Caye Caulker an. Dort empfingen uns schon Taxifahrer mit ihren Golf-Carts, den einzigen motorisierten Fortbewegungsmitteln, die es auf dieser Insel gibt. Unser Taxifahrer erzählte mit Begeisterung von seiner Insel und machte uns mit den drei wichtigsten (einzigen) Strassen dieser Insel vertraut. Nach einer 5minütigen Fahrt am Strand entlang, hatten wir unser Ziel erreicht. 

28November
2012

Schnorcheln auf Caye Caulker

Unser Hauptbeweggrund nach Caye Caulker zu kommen, war zu schnorcheln. Da das heute Wetter gut war, nutzten wir die Gunst der Stunde und buchten eine dreistündige Halbtagestour für 25 US$.

Mit einem weiteren Paar und einem Guide fuhren wir mit einem kleinen Boot zu dem 2 km vor der Insel liegenden entfernten Riff. Dort machten wir unseren ersten von drei Stopps und sprangen nach einer kurzen Einweisung ins Wasser, welches ca. 2-5m tief war. Bereits dort fühlten wir uns wie in einem Aquarium. Die Unterwasserwelt bot eine beeindruckende Vielzahl von unterschiedlich grossen und kleinen Fischen in verschiedenen Farben und Formen. Unter einem Felsen sahen wir einen ca. 2 Meter langen Ammenhai. Unser Guide packte diesen seine Schwanzflosse, worauf der Hai aufwirbelte und an uns vorbeischoss. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass Ammenhaie für Menschen mehr oder weniger ungefährlich sind, da diese sich vorwiegend von knorpellosen Tieren, wie Tintenfischen oder Seesternen ernähren. Für uns war es sehr aufregend und der Puls schoss nach oben als das 2m lange Tier direkt an uns vorbeischwamm.

Beim nächsten Stopp war das Wasser 20-30 m tief. Als wir dort ausstiegen, nahm unser Guide sicherheitshalber eine Harpune mit, wodurch wir uns aber nicht unbedingt sicherer fühlten ;-)

Das Highlight an diesem Stopp war, als wir in ca. 20m Tiefe  eine grüne Muräne sahen und diese auf einmal aus Neugierde aufstieg und auf ca. einen Meter an uns heranschwamm. Faszinierend, wie diese sich im Wasser schlengelnd bewegte!

An dem dritten Stopp erreichte unsere Adrenalinausschüttung ihren Höhepunkt, als wir an einer Stelle hielten, an der such eine Vielzahl von grossen Ammenhaien und Rochen tummelten. Unser Guide lockte diese zusätzlich mit Futter an, so dass sie in Handbreite neben unserem Boot schwammen und zuschnappten. Plötzlich meinte unser Guide, wir könnten auch ins Wasser gehen und versprach uns, dass wir unversehrt bleiben würden. Nach einigem Zögern, fassten wir allen Mut zusammen und sprangen ins Wasser. Und tatsächlich, die riesigen Haie und Rochen schwammen um unsere Körper herum ohne uns zu berühren. Nach diesem beeindruckenden Erlebnis ging es zurück zur Insel und unter die heisse Dusche. 

An diesem fischreichen Tag nutzten wir, dass man auf dieser Insel sehr gut und günstig Fisch essen kann.  Dieser wird hier unterschiedlich mariniert und dann einfach auf den offenen Grill gelegt. Wir wählten einen ganzen Lobster für günstige 15 US$, der sehr uns hervorragend schmeckte.

29November
2012

Caye Caulker

Heute Morgen regnete es. Es war diesig, so dass wir beschlossen zuerst in unserem Hotel zu bleiben und versuchten per Skype eine Verbindung nach Deutschland aufzubauen. Leider war die Internetverbindung so dünn, so dass keine Videoübertragung möglich war und wir uns einem Chat begnügen mussten.  

Gegen mittags wurde es sonnig und wir nahmen uns die Fahrräder des Hotels, um einen Cache zu machen und dabei die Insel zu erkunden.


Nach zwanzig Minuten hatten wir bereits das Ende der Insel erreicht. Obwohl Cape Caulker sehr klein ist, befinden sich auf einer Hälfte der Insel fast keine Häuser, sondern Mangroven und eine Landepiste für Flugzeuge.  


Das Leben auf Caye Caulker findet somit auf drei Strassen statt: 

  • Der Searoad, an der sich die Hotels, Geschäfte und Restaurants befinden. Da man diese innerhalb von 15 min. von vorne nach hinten abgegangen ist, trifft man dort die meisten Leute mehrmals am Tag,. Man erkennt sich halt wieder.
  • In der Middelroad wohnen die Einheimischen und in deren Mitte ist der Fussballplatz und die Schule.
  • Die Backroad ist die kürzeste, der drei Strassen und eigentlich gar nicht notwendig.

Die Strassen sind fest aber bestehen aus feinem weissen Sand, so dass Schuhe nicht unbedingt notwendig sind und viele das Barfußgehen bevorzugen.

Unsere Tour endete am Split, dort ist die Insel seit 1961 nach einem Hurrikan geteilt worden. Dort befindet sich ein kleiner Strand mit einer Reggaebar und vielen im Wasser liegenden Menschen, die unter anderem Rochen und andere farbige Fische beobachten.

30November
2012

Von Cayer Caulker nach Flores (Guatemala)

Zum Frühstück schauten wir die Tagesthemen des Vortages und gingen danach zum Anleger des Wassertaxis. Die Tickets hatten wir bereits am Vortag abgeholt. Dabei sahen wir das dort auch Bustickets nach Flores in Guatemala angeboten wurden. Die 25$US pro Person waren für uns OK.


Da uns auch versprochen wurde, dass der Bus auch bei einer Verspätung des Bootes warten würde, legten wir zuversichtlich 15 Min später ab als geplant.  Das Schiff war bis auf den letzten Platz und die Seitentreppen mit Passagieren und Gepäck gefüllt. Es wirkt so, als würden immer so viele Karten verkauft wie es Interessenten gibt - die werden schon alle mitgenommen ;-)


Nach einer Stunde erreichten wir Belize City und es begann die Suche nach dem Anschlussbus. Dieser sollte direkt an der Anlegestelle halten - und in der Tat, kam auch einer. Es war aber kein offizieller Linienbus, sondern ein Touristen-Bus, in dem maximal 20 Personen Platz finden. Nun war es so, dass dieser Bus wohl für eine 15köpfige Gruppe gebucht war und nachdem diese alle Platz genommen hatten und deren Gepäck verstaut war, waren glücklicherweise für uns noch 2 Plätze frei. Wir mussten uns in eine Liste eintragen, die von der dortigen Polizei genau kontrolliert wurde.

Cool Fahrt in Belize City

Nachdem der Bus die Freigabe erhalten hatte, ging es auf zur Grenze. Nach zwei Stunden erreichten wir den Grenzübergang nach Guatemala in Melchor de Mencos.

Wir gingen zuerst zur Immigration von Belize und zahlten auch dort eine Ausreisegebühr von 25 US $ pro Person. Danach wurden wir sofort von Geldtauschern umringt, die zu einem für sie günstigen Kurs unsere letzten Belize-Dollars in guatemaltekische Quetzals umtauschen wollten. Wir tauschten aber trotzdem, da wir mit unseren übrig gebliebenen Belize-Dollars ohnehin nichts mehr anfangen konnten.

Dann ging es zur Immigration von Guatemala. Der Guider der 15köpfigen Gruppe, gab uns den Rat, bei der Aushändigung unseres Reisepasses, in diesen jeweils einen 10 Quetzalschein hineinzulegen ( ca. 1 EUR). Ob dieses eine offizielle Gebühr ist oder Schmiergeld ist, fragen wir uns heute immer nach.

Der Touristen-Bus wurde, wie in DDR Zeiten, von oben und unten intensiv durchleuchtet.

Nach einer halben Stunde konnten wir die Reise fortsetzten. Unser Weg führte uns 100 km entlang einfachster Dörfer, wo die Pferde und Schweine noch frei auf der Strasse laufen.

Als wir unser Ziel Santa Elena erreichten, staunten wir nicht schlecht, dass sich in dieser Stadt ein super-modernes Einkaufszentrum befindet, mit Multiplexkino,  BurgerKing und einem riesigen Supermarkt, der keine Wünsche offen lies.

Cool Mayamall 

Da wir ein anderes Hotelziel hatten als die Gruppe, stieg kurz vor Flores Henry in den Bus, der sich als Touristenführer auswies und für uns eine Umsteigemöglichkeit in einen anderen Bus organisiert hatte. 

Am Hotel angekommen, gab Henry sein Bestes uns davon zu überzeugen, Tikal bei Sonnenaufgang zu besichtigen. Er vermittelte sofort auch die Bustickets für die Weiterfahrt mit einem Nachtbus am nächsten Tag nach Guatemala Stadt und Direktanschluss nach Panajachel am Lago de Atitlan. Wir nahmen dieses Angebot gerne an, da wir so den Wechsel des Busterminals in Guatemala Stadt umgehen können, wodurch wir uns mehr Sicherheit erhoffen, da diese vom auswärtigen Amt als sehr kritisch eingestuft wird.

Zum Abendessen gingen wir von unserem Hotel über eine von Soldaten gesicherten Brücke zu der Inselstadt Flores, die im Lago de Petén liegt und sehr sehenswert ist. Wir wählten eines von den vielen Restaurants mit Blick auf den See aus und genossen die Happy-Hour.

01Dezember
2012

Tikal

Mitten in der Nacht wurden wir am Hotel abgeholt und fuhren um 3 Uhr morgens nach Tikal. Gegen 4 Uhr erreichten wir den Eingang zum Nationalpark. Auch dieser wurde von bewaffneten Soldaten gesichert. Wir entrichteten die Parkgebühr von 20 US$, plus einen Extraaufschlag von 12 US$, da wir den Park außerhalb der üblichen Öffnungszeiten besuchten. 

Danach machten wir uns mit spärlicher Taschenlampenbeleuchtung auf den Weg zu den Tempelruinen.

Tikal liegt mitten im Dschungel und es war spannend nur die Geräusche zu hören, ohne genau zu wissen, welche Tiere uns gerade beobachteten. 

Faszinierend war, als nur durch schwaches Mondlicht erleuchtet, zwischen den dichten Bäumen der erste riesige Tempel vor uns auftauchte.

Unser Ziel war der Tempel IV, den wir um 5:30 Uhr erreichten - zu diesem Zeitpunkt war es noch stockdunkel. Alle Anwesenden verhielten sich dort ganz still, lauschten den Geräuschen des Dschungels und erwarteten die Morgendämmerung.

Als es langsam heller wurde, war  im Morgendunst die Tempelanlage von Tikal zu erkennen.

Cool TIKAL (Video)   

In einer anschließenden Führung durch den Park, wurde uns diese von unserem Guide genau erklärt.

Wir bestiegen Pyramiden, durchwanderten Ruinen, entdeckten Spider-Monkeys (Klammeraffen), Tukane und Papageien.

Es ist auf jeden Fall empfehlenswert Tikal vor dem Andrang der Tagestouristen zu besuchen.

Für uns war es ein besonderes Erlebnis.

01Dezember
2012

Nachtbusfahrt zum Lago Atitlan

Wir fuhren abends um 20:30 Uhr mit einem Taxi zum Busterminal und bestiegen einen doppelstöckigen Reisebus, der von außen einen guten Eindruck machte. Die Inneneinrichtung hingegen wirkte nicht so sehr komfortabel. Einige Sitze waren zerschnitten, in der Frontscheibe des Busses war ein Riss, die Toilette war mit einem "Plumsklo" ohne Wasser und Toilettenpapier ausgestattet und somit nicht wirklich benutzbar. 

Doch wir hatten Glück! Unsere Sitze, direkt an der oberen Frontscheibe, waren in Ordnung und sogar komfortabel genug für die lange Fahrt durch die Nacht.
Während dieser zehnstündigen Fahrt, hielt sich unser Busfahrer damit wach, sich ein Wettrennen mit dem Bus der Konkurrenzgesellschaft zu liefern, der zur gleichen Zeit losgefahren war und ebenso das Ziel Guatemala Stadt hatte. Teilweise empfanden wir diese als sehr gefährlich, da man nicht den Gegenverkehr einsehen konnte und der Bus seitlich sehr hin und her schwankte.

Cool Busfahrt nach Guatemala Stadt

Trotzdem erreichten wir unversehrt am nächsten Morgen die Busstation.
Dort wechselten wir in einen kleinen Touristenbus und fuhren weiter zu unserem Zielort Panajachel am Lago Atitlan.